In der Bildmitte kann man schemenhaft einen Karpfen von über 50 cm Länge erkennen! Foto: mw
Temperaturen über 32°C und mehr machen den Fischen am einem See mit gerade mal 1-2 m Wassertiefe zu schaffen. Sauerstoffmangel durch verdunstendes Wasser und Verrottungsvorgänge, abnehmendes Sauerstoffbindevermögen durch steigende Wassertemperaturen, ungenügender Zufluss durch Oberflächenwasser und unzureichende Beschattung des Gewässers sind nur einige Punkte welche unseren Fischen bei anhaltender “Bruthitze” den Garaus machen können!
Ständige Kontrolle und sorgfältiger Umgang mit dem Gewässer ist hier geboten. Auf eine “Lockfütterung”, dem so genannten Anfüttern, sollte in diesen Situationen verzichtet werden, um das Fischgewässer und die darin befindlichen Lebewesen nicht noch mehr zu belasten.
Auch der Echtersheimer Angelsee wurde in den letzten Wochen von Vereinsmitglieder überwacht. Die Wassertemperatur war Teilweise an der problematischen 27° Marke angelangt. Bei den Kontrollgängen jedoch, konnten bislang keine toten Karpfen oder andere Fische festgestellt werden. Toi, toi, toi!
Vieleicht ist dies dem Umstand geschultet das dieser kleine See über mehrere kleine Quellen verfügt!
Mögen diese Quellen nie versiegen und weiterhin zur Artenvielfallt am Eichtersheimer Anglersee beitragen, damit auch Sie sich beim nächten Seefest der Natur erfreuen können!
Quelle und Fotos: LFVBW und DAFV / Ein Beitrag des LFVBW
19.7.18 Seit 2018 bietet der DAFV einen neuen bundesweit einheitlichen Verbandsausweis
an. Ab Oktober wird dieser auf ausdrücklichen Wunsch von Vereinsseite
und der LFVBW-Verbandsfunktionäre auch für Mitglieder in
Baden-Württemberg erhältlich sein.
Hintergrund: Im Zuge der Fusionsvereinbarung hat der DAFV beschlossen
bis zum 01.01.2018 einen neuen einheitlichen Verbandsausweis anzubieten
und die alten Papierausweise schrittweise abzulösen. Ziel ist es nach
einer Übergangsphase einen deutschlandweit einheitlichen Ausweis
anzubieten, der die bestehenden Prozesse vereinfacht und neue
Möglichkeiten für die Zukunft bietet.
Der neue Verbandsausweis wird eine Reihe von Anforderungen für die Zukunft erfüllen:
bundesweit einheitlich DAFV Benefits
unbegrenzt gültig
maschinenlesbar und visuell lesbar
nutzbar auf Bundes-, Landes- und Vereinsebene
ersetzt potentiell alle bestehenden Ausweisdokumente im Verband
Mehrwerte für Ausweisinhaber
langfristiger Ersatz für die bestehenden Klebemarken
Da auf dem Verbandsausweis auch der Name des Mitgliedsvereins aufgedruckt ist, kann der Ausweis nach Bedarf auch als Ausweisdokument für den Verein genutzt werden.
Technologie und Datenschutz Der Ausweis hat das
Format einer Checkkarte (86x54mm) und enthält einen NFC-Chip, auf dem
eine weltweit eindeutige Nummer gespeichert ist. Diese Nummer wird bei
der Ausgabe des Ausweises als eindeutige Nummer für das jeweilige
Mitglied erfasst. Anhand der Nummer lässt sich der Inhaber und dessen
Daten zuordnen. Die Nutzung und Verarbeitung der gespeicherten Daten
unterliegt dem Datenschutz und der neuen Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO). Auf der Karte selber werden außer den aufgedruckten
Informationen keine personenbezogenen Daten gespeichert.
Mehrwerte für Angler Der Ausweis bietet für die
Mitglieder eine Reihe von Mehrwerten. So gibt es die freiwillige
Möglichkeit sich beim DAFV mit dem neuen Angelpass in einem
entsprechenden Portal zu registrieren und Einkaufsvorteile für
Mitglieder zu nutzen. Das Angebot umfasst eine Reihe von
Vorteilsangeboten für bekannte Marken und Geschäfte. Es ist geplant,
dass Angebot in Zukunft um weitere angelspezifische Angebote fortlaufend
auszuweiten. Dazu wird es eine grundlegende Möglichkeit geben Online zu
prüfen, ob der Ausweis gültig ist und die Beiträge für das jeweilige
Jahr entrichtet wurden. Ausweise können auch ohne das Mitwirken des
Inhabers für ungültig erklärt werden.
Kosten und Verfügbarkeit Ab Oktober wird im
Internet eine Webseite freigeschaltet, über die die Vereine des LFVBW
(z.B. der Vereinsschriftführer) sich einloggen können und die
Ausweissammelbestellungen jeweils nach Bedarf einfach und unkompliziert
erledigen können. Pro Ausweis wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro zzgl.
Versand erhoben. Die Abrechnung erfolgt durch den LFVBW an die Vereine
über den Mitgliedsbeitrag.
in den letzten Wochen und Monaten war für unsere neuen Mitglieder Christian, Louis und Benedikt viel Lernen angesagt. Nach den theoretischen und praktischen Pflichtstunden und der Zeit zum Büffeln zuhause haben alle drei die Fischerprüfung bestanden!
Herzlichen Glückwunsch von uns allen und Petri Heil!
LFVBW fordert Absenkung des Mindestalters für den Jugendfischereischein auf sieben Jahre
Nach dem baden-württembergischen Fischereigesetz können Kinder erst mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr die Angelfischerei ausüben; vorher dürfen die Behörden keinen Jugendfischereischein ausstellen.
Das Mindestalter für die Erteilung des Jugendfischereischeins unterscheidet sich zwischen den Bundesländern in Deutschland erheblich. Das Saarland präsentiert sich als angelfreundlichstes Bundesland. Kinder können dort bereits einen „Mini-Angelschein Saarland“ beantragen. Eine Altersuntergrenze gibt es nicht.
Naturerlebnis und Naturerfahrung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung, der in unserer durchtechnisierten Gesellschaft zunehmend zu kurz zu kommen droht. Für uns ist es daher ein wichtiges Ziel, die Kinder möglichst früh über die Fischerei für die Vorgänge im und am Wasser und so letztlich für die Natur allgemein begeistern zu können.
Daher fordern wir, bereits für Kinder ab 7 Jahren die Möglichkeit zu schaffen, mit dem Jugendfischereischein die Angelfischerei betreiben zu können (§ 32 Abs. 1 des Fischereigesetzes). Schon nach geltender Rechtslage kann mit dem Jugendfischereischein nur unter Aufsicht eines erwachsenen Fischereischeininhabers (in aller Regel sind dies die Erziehungsberechtigten oder nahe Verwandte) geangelt werden; dies stellt unseres Erachtens ausreichend sicher, dass die Angelfischerei stets auch kindgerecht erfolgt.
Nachwuchsgewinnung ist für jeglichen Bereich ehrenamtlicher Betätigung von großer Bedeutung. Gesetzliche Hürden, welche die Nachwuchsgewinnung und damit die ehrenamtliche Arbeit allgemein erschweren, müssen abgebaut werden.
(Quelle: LFVBW)
Falls Ihr dennoch Interesse an dieser sinnvollen Freizeitbeschäftigung habt …wir haben eine Jugendgruppe! Meldet euch einfach bei unserem Jugendwart J. Hemberger. Dort erhaltet ihr weitere Infos! (jugend@asvmalsch.de)
Diese Fischfamilie ist, im Großen und Ganzen betrachtet, recht vielfältig. Es wurden 130 Gattungen mit 1100 Arten gezählt. Bei uns in den Flüssen sind nur wenige Arten vorrangig, dafür aber, gerade in den letzten Jahren, um so heftiger. Zeitschriften wie “Der Blinker” oder Zeitungen wie “Die Welt” sprechen von einer Plage, die die einheimischen Fischarten bedroht. Schon 2016 wurde berichtet, dass die Grundelinvasion außer Kontrolle geriet und sich nicht mehr aufhalten lässt. Von Nordrhein-Westfalen und sogar aus Holland bis zum Oberlauf des Rheins vor Schaffhausen sind diese kleinen und robusten Fische zu finden. Sie fressen alles, was ihnen vor den im Verhältnis zu Kopf und Körper riesigen Mund kommt. Selbst große Haken, die für große Fische gedacht sind, stellen kein Problem für sie dar – hier wird dann einfach der Köder mitsamt dem Haken geschluckt. Da sie schlichtweg alles einsaugen, nehmen sie damit anderen Fischen und deren Brut die Nahrungsgrundlage. Ihrer Vermehrung steht auch nichts im Weg, sie sind für unsere heimischen Arten kein Futterfisch. Eine Ausnahme gibt es hier mittlerweile: Zander fressen auch junge Grundeln!
Die bei uns auftretenden Grundelarten sind ursprüglich in der Schwarzmeer-Region heimisch. Durch Kanäle und den Schiffsverkehr unterstützt gelangten sie in unsere Gefilde. Schiffe dienten für sie praktisch als Transportmittel. Zum einen drangen sie in die Ballastwasserbehälter der Schiffe ein und wurden hier wieder ausgepült, und zum anderen entwickelte die Grundel während ihrer Evolution eine Besonderheit. Die Bauchflossen einiger Arten wurden über die Zeit zu einer Art Saugnapf am Bauch umgestaltet. Damit können sie sich auch bei Strömung an Steinen festhalten – oder eben auch an Schiffen.
Wir Angler interessieren uns mittlerweile dafür, was man mit so einem Winzling anfangen kann. In der Regel fangen wir Grundeln mit einer Länge zwischen 6 und 15 Zentimetern. Die Küche hat schon einige Rezepte parat. Ein paar Anregungen gibt es im Menüpunkt “Rezepte“.
bei schönstem Karfreitagswetter kamen wieder viele Gäste und Freunde des ASV zum diesjährigen Fischverkauf. Schon kurz nach 10 Uhr fragte der erste Kunde nach Fisch – obwohl wir – wie jedes Jahr – erst um 11 Uhr öffnen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Die Fische brutzelten in den Fritteusen, es wurde gewürzt und paniert und eine Bestellung nach der anderen ging über die Theke. Die positiven Rückmeldungen zeigten uns wieder einmal, dass unser Fischverkauf am Karfreitag ein echter Renner ist.
Dankeschön!
Der ASV bedankt sich bei allen Gästen und Freunden – und vor allem auch bei den Helfern und auch bei unserer Angeljugend. Ohne euch würde das Ganze nicht so reibungslos funktionieren.
Auch bei uns am See geht es schon heiß her! EinigeKrötenmännchen buhlen um die Gunst der noch wenig vertretenen Weibchen. Bei solchen Aktionen kommt es nicht selten vor, dass 3 – 4 Männchen gleichzeitig ein Weibchen umklammern und diese, durch das zu
Foto: mw
hohe Gewicht unter Wasser drücken, was zum Tod des Weibchens führen kann! Auch die ersten Laichballen konnten im kleinen See entdeckt werden. Das Foto entstand bei der Putzaktion am See.
Bitte achtet in den nächsten Tagen und Wochen auf wandernde Kröten, insbesondere bei der Anfahrt auf dem Wirtschaftsweg zum See! Denn der Naturschutz liegt uns am Herzen!